Die Bärendreck Apotheke: Fundgrube für Lakritz

Goldene Buchstaben, verschnörkelte Schrift, schwarze Fassade: Das weckt Erinnerungen an einen alten Tante Emma Laden. Die beiden Inhaber Marie-Nicole Di Renzo und Sascha Eversberg verkaufen hier ein besonderes Produkt: Bärendreck, besser bekannt als Lakritz. Ihr Geschäft heißt Bärendreck-Apotheke, weil die Süßholzwurzel gesund ist. Ihr wurde eine antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung nachgewiesen, und sie war noch 2012 Arzneipflanze des Jahres.

In der Heilkunde wird das Mittel vielseitig eingesetzt. Zum Beispiel hilft es gegen Husten, Bronchitis und Magenbeschwerden. Besonders begehrt aber ist der Stoff für Lakritze.

Marie-Nicole Di Renzo und Sascha Eversberg folgten ihrer Leidenschaft und eröffneten 2006 in Köln ihre Bärendreck-Apotheke. Über Mundpropaganda hat sich verbreitet, dass dieses Geschäft eine wahre Fundgrube für Fans des schwarzen Goldes ist. Es wird ein internationales Sortiment angeboten: aus Holland, Schweden, Dänemark, Finnland, und Italien kommen viele süße oder salzige Köstlichkeiten.

Lakritz in allen Formen

Es gibt Stangen, Schnecken, Lutsch-und Salmiak-Pastillen, Dragees, Bonbons und Pulverkomprimate. Doch damit ist das Angebot längst nicht erschöpft. Wie wäre es mit Tinte, die nach Lakritz duftet, Zigarettenblättchen beschichtet mit Lakritz, Spaghetti mit Lakritzanteil, Lakritz-Likör oder Lakritz-Essig? Es geht weiter mit Kaugummi, Marmelade und Senf, Tee, Sirup, oder Streusel. Darunter befinden sich auch Lakritz-Kuriositäten: Zahnpasta mit Lakritz, Lakritz-Seife oder einen Lippenpflegestift mit Lakritzgeschmack.

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