Düsselrad: Darauf fahren Kunden ab

Es liegt etwas versteckt in einem romantischen Hinterhof in Unterbilk. Hier ist immer etwas los, denn es hat sich über Mundpropaganda herumgesprochen, dass Franz-Josef Maes ein „Macher“ ist. Jojo, so sein Spitzname, ist ein Fahrradkenner, immer da für die Kunden. Er repariert, schraubt, lötet, ölt, nietet  und er weiß immer Rat, wenn es irgendwo klemmt.  Der Fahrradhandel und -Service „Düsselrad“ ist eine Anlaufstelle, wenn es um das Vehikel geht und viele Kunden kommen inzwischen von weit her. Sie schätzen die fachliche Beratung und die besondere Auswahl an Fahrrädern.

Düsselrad

Die Fahrrad-Fundgrube

Düsselrad hat alles, was man braucht: Sättel, Taschen, Beleuchtung und jede Menge Fahrräder. Auf 300 Quadratmetern Fläche gibt es zwei Ausstellungsräume, eine Werkstatt und ein Büro. Hier arbeitet er oft bis spät abends, weil er liebt, was er tut und weil er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Das war nicht immer so. Früher hat der 53-jährige auch mal in München gelebt, war in Sachen Web unterwegs und vorher hat er lange glückliche Jahre in der Luftfahrt verbracht, bis sich Familie einstellte. In der Folge hat er Anfang der zweitausender Jahre mit seiner Frau das Familienunternehmen Düsselrad gegründet. Sein Geschäft läuft – heute hat er bis zu 2000 Aufträge im Jahr.

Düsselrad

Qualität aus Stahl

Der Keller ist vollgestopft mit Raritäten, fast ein kleines Museum. Da stehen bildschöne Räder aus Italien und klassische Hollandräder, Handgemachtes aus Schweden oder zum Beispiel perfekte Räder „Made in Germany“ von Retrovolo aus Leipzig. Maes schwärmt und kann viel über die Hersteller, die Geschichte und Hintergründe zu den Fahrrädern erzählen.

Düsselrad

Aluräder sucht man vergebens. „Aus Alu baut man besser Flugzeuge, aber bitte keine Fahrräder“, sagt der 53-jährige. Punkt. Über Qualität will er nicht diskutieren. Der Händler setzt auf Stahl, weil diese Räder halterbarer und schöner sind. Auch seine Hausmarke „Düsselrad“ entspricht einem hohen Standard. Das Besondere: Jeder Kunde kann sein Rad individuell gestalten und bestimmen, wie der Lenker, die Pedalen oder der Sattel aussehen. Man kann wählen zwischen Stahl- oder Hohlkammerfelgen, drei, sieben oder acht Gängen und zur Auswahl stehen mehr als 200 Farben bereit. Der Rohbau entsteht in Bielefeld und wird dann von Maes für den Kunden in Düsseldorf fertiggestellt. Das ganz persönliche Exemplar kostet zwischen 600 bis 1200 Euro.

Düsselrad

Der besondere Service

Keine Frage: Franz-Josef Maes versteht etwas von seinem Handwerk. „Reparieren, statt neu kaufen“, ist dann auch seine Devise, wenn es um den Service geht. „Wenn Reparaturen fällig sind, würde ich nie einem Kunden ein neues Fahrrad aufschwatzen“, sagt er. Im Gegenteil, selbst alte Drahtesel werden wieder mobil gemacht.

Kontakt:

DÜSSELRAD, Franz-Josef Maes

Konkordiastr. 61
40219 Düsseldorf

Fon: +49(0)211 917 99 84

Web: www.duesselrad.de
Mail: office@duesselrad.de
Facebook: www.facebook.com/Düsselrad-167046233313389

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