Landhaus Kemper: Spannungsfeld zwischen Ruhepol und Gegenpol 

Das Landhaus Kemper ist ein Ort zum Wohlfühlen, für Begegnung und Veränderung. Vor 150 Jahren als Brauerei konzipiert, hat es sich unter der Regie von Dorothee Kemper zu einem ganz besonderen Hotel entwickelt. Hier sind die Sinne das Mass der Dinge. Das Auge ersetzt die Wasserwaage, der Gaumen den Messbecher.

Landhaus Kemper

Künstlerisch gestaltet und farbenfroh 

Das Landhaus liegt am Waldesrand inmitten der Oberharzer Wasserwirtschaft (UNESCO Weltkulturerbe). Das ganze Haus ist künstlerisch gestaltet, abwechslungsreich und farbenfroh. Jedes Gästezimmer hat seinen eigenen Charme und kein Zimmer gleicht dem anderen.

Landhaus Kemper

Landhaus Kemper

Im Innenhof des Haupthauses plätschert Quellwasser aus dem Brunnen. Bei flüssigem Sonnenschein überspannt ein rotes Sonnensegel einen grossen Gartentisch. Menschen lachen und essen. Die Natur blüht auf. Eine Idylle. Arkaden säumen den Hof und münden in einer kleinen Orangerie, in der winters ein warmes Ofenfeuer prasselt. In der dahinterliegenden Scheune hat schon so manch schöne Feier stattgefunden. Wege schlängeln sich durch den Garten zu einem weiteren Gästehaus. Dieses Rosenhaus wurde im 19. Jahrhundert von Bremer Kaufleuten als Sommerresidenz erbaut und erstrahlt inzwischen wieder in altem Glanz. Renoviert mit natürlichen Baumaterialien und beheizt mit einem Rauchgasofen aus Lehm.

Das Gute bewahren und Veränderungen bejahen

Nach diesem Prinzip wird auch die lokale Küche behutsam und kreativ weiterentwickelt. Statt kapriziöser Speisekarten, gibt es jeden Abend nur ein Menü aus besten Lebensmitteln von landwirtschaftlichen Betrieben der Region.

Claudia Profenna ….die Zauberfrau in unserer Küche mit guten Lebenmitteln der Tatmänner….

Stachelbeersekt aromatisiert mit Douglasienspitzen stimmen den Gast auf das Abendessen ein:

  • Salate mit Wildkräutern zu Zitronen-Honig-Sauce
  • Hauchdünne Scheiben vom Wild aus Harzer Wäldern mariniert in Pflaumenwein,
  • Koriander und Sternanis, im Wok zubereitet
  • dazu Feigenbuchteln und gebratener Kürbis zu Spinat und Trauben
  • Holunderblüten Parfait mit Johannesbeersauce
  • Inspiriert durch Ottolenghi geniessen Vegetarier
  • Gebratener Fenchel mit Nuss-Kapern-Pesto
  • Handgezogener Strudel mit Alblinsen, Nüssen, Lauch und Möhren

Sortenreinen Goldparmänensaft von Malus geniesst der Autofahrer und Walnussgeist aus der Manufaktur Demmel der Beifahrer.

Tagsüber setzt sich die Kreativität fort. Holzbildhauen wie Hrdlicka. Im Figurentheater lassen wir die Puppen tanzen. Wir bauen Insektenhotels und Bienenkästen. Wir schleudern Himbeerblüten-Honig.

Vielfältig aber nicht beliebig. Speziell aber nicht einseitig. Es ist keine Illusion weltfremder Romantiker. Hier bewahrheitet sich das Motto des Slowfood-Gründers Carlo Petrinis: „Wer Utopie sät, wird Realität ernten.“

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